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Abschlussfahrt der Klasse BOS 2 nach Berlin

Reisebericht über die Studienfahrt vom 11. bis 15. Mai 2009. [ b]Montag, 11.05.09:[ /b] Um 14:30 Uhr haben wir uns am Flughafen in Memmingen getroffen und sind nach zweistündiger Wartezeit nach Berlin geflogen. Trotz drei „Erstfliegern“ gab es keine Komplikationen. Nachdem wir uns in der neu renovierten „Etage" unserer Unterkunft häuslich eingerichtet hatten, haben wir die Woche mit einem gemütlichen Abendessen beim Griechen (mit viel Ouzo) begonnen. [ b]Dienstag, 12.05.09:[ /b] Wir besuchten die „Körperwelten“, eine seit Jahren sehr erfolgreiche, weltweite Ausstellung, in welcher menschliche Exponate in unterschiedlicher Art und Weise dargestellt werden. Gunther von Hagen konserviert Körperteile, Organe und komplette Körper und macht sie zu – teilweise umstrittenen – Kunstobjekten. Die Exponante ermöglichen einen Einblick in die Anatomie und die Krankheitslehre des menschlichen Körpers. Fazit: Nichts für Zartbesaitete, aber durchaus interessant. Nachdem anschließend die Stadt selbstständig erkundet wurde, trafen wir uns – etwas verspätet – um 14:30 Uhr unter dem Brandenburger Tor. Danach liefen wir gemeinsam zum Holocaust-Mahnmal, wo Tina uns einiges hierzu erklärte. Um 16:30 Uhr hatten wir einen Termin im Reichstag. Dort angekommen, bekamen wir ein Essen und durften danach auf die Glaskuppel des Reichstags, die uns einen tollen Blick über Berlin ermöglichte. Später wurde uns das System des Bundestages erklärt. Anschließend wurden unsere Fragen zum Bundestag vom Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Biberach, Martin Gerster (SPD), beantwortet. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen. [ b]Mittwoch, 13.05.09, „Berlin on bike“:[ /b] Treffpunkt für die aufregende Biketour war am Donnerstagmorgen um 10:30 Uhr in der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg. Angekommen an der Bikestation standen für uns neue, bequeme Tourenräder mit Körben für’s Gepäck bereit. Ein pfiffiger Tourguide führte uns entlang der ehemaligen Berliner Mauer, sodass wir mehrmals jeweils den ehemaligen Ost- und Westsektor passierten. An einem der wenigen Wachtürme, die noch bestehen, erhielten wir von einem Zeitzeugen einen wahrheitsgetreuen und bewegenden Erfahrungsbericht. Er erzählte über seinen verstorbenen Bruder, der als erstes Maueropfer erschossen wurde. Anschließend legten wir noch mehrere verschiedene Stopps ein, bis wir dann an der Mauer-Gedenkstätte unsere Informationen über Mauer und Mauerfall vertiefen konnten. [ b]Donnerstag, 14.05.09:[ /b] Nachdem wir uns um 15:30 Uhr am Gesundbrunnen getroffen haben, sind wir um 16:00 Uhr in Berlins Unterwelten abgetaucht. Dort bekamen wir eine Führung durch zwei Bunker, die im Kalten Krieg zum Schutz gegen Bomben dienen sollten. Dort gab es Krankenstationen, Vorratsräume sowie eine Anlage, die den gesamten Bunker mit Strom und Sauerstoff versorgen konnte – und noch immer kann. [ b]Freitag, 15.05.09[ /b] Der Tag startete mit kollektivem Kofferpacken und Klassenfoto vor unserem Hostel. Danach war Freizeit angesagt. Beim anschließenden Abholen unseres Gepäcks am Hauptbahnhof sind wir gerade noch so mit dem Schrecken davon gekommen, da Bombenalarm ausgerufen wurde. Kurz nach Verlassen des Bahnhofs wurde dieser gesperrt. Ein paar Minuten später und die Rückreise wäre geplatzt. Nicht auszumalen, was das für uns bedeutet hätte. Abends, gegen ca. 22:00 Uhr, landeten wir wohlbehalten mit dem Flugzeug in Memmingen. Ein ereignisreicher und geglückter Tag zum Schluss unserer Studienfahrt ging zu Ende.

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