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Abschlussfeier der Kaufmännischen Berufsschule 2014

109 Prüflinge erlangen erfolgreich den schulischen Berufsabschluss

 

Am Do., 26. Juni 2014, fand die Abschlussfeier der Kaufmännischen Berufsschule der Helene-Weber-Schule (KSP) Bad Saulgau statt.

 

Zu Beginn des Festaktes zu Ehren der 109 erfolgreichen Absolventen kaufmännischer Ausbildungsberufe legte der Bereichsleiter der KBS, Herr Waldenmaier, die aktuelle Situation an der Schule dar. Hierbei betonte er, dass in allen Klassen, außer dem Einzelhandel, das KMK-Zertifikat in Englisch als Zusatzqualifikation angeboten wurde. Erstmals konnten Schüler des dritten Lehrjahres der Industriekaufleute ihre im Vorjahr erreichte Niveaustufe verbessern.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier durch stimmungsvolle Klavier- und Gesang-Einlagen von Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums.

 

Schulleiterin Elisabeth Croisier hob die große Bedeutung des Bereichs der Kaufmännischen Berufsschule für die gesamte Helene-Weber-Schule (KSP) hervor. Darüber hinaus erläuterte sie die Vorteile des dualen Ausbildungssystems, die Dualität der Lernorte könne mit der Formel „2 plus 2 = 5, das Ergebnis ist höher als die Summe der einzelnen Teile!“ auf den Punkt gebracht werden. Des Weiteren wurde das Erfolgsmodell der Lernortkooperation in den Bereichen Industrie und Großhandel als „ideale Verbindung“ zwischen Schule und Betrieben herausgestellt. Dass fortlaufend auf die Anliegen der Ausbildungsbetriebe reagierte werde, zeige die Umsetzung des Wunsches nach einer technischen Zusatzqualifikation für Industriekaufleute, die im kommenden Schuljahr erstmals angeboten werde. Abschließend gratulierte die Schulleiterin den erfolgreichen Auszubildenden, wünschte ihnen viel Glück für den weiteren Lebensweg und verband dies mit der Betonung der Bedeutung der Absolventen für die Gestaltung der Zukunft unseres Landes.

 

Im Anschluss an diese Rede gratulierte Herr Waldenmaier den Schülerinnen und Schülern und wiederholte hierbei den hohen Stellenwert und auch die große internationale Reputation des dualen Bildungssystems, dem zugeschrieben wird, „ein wichtiger Faktor der wirtschaftlichen Stabilität in Deutschland zu sein.“ Die erschreckend hohen Zahlen der europäischen Jugendarbeitslosigkeit verdeutlichen, dass sich die enge Verzahnung von Theorie und Praxis durch hohe Übergangsquoten in dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland bewährt hat: die Quote der Jugendarbeitslosigkeit liegt deutlich niedriger und nicht zuletzt ist die duale Berufsausbildung einer der Faktoren, die wirtschaftliche Stabilität garantieren. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, müsse jedoch in Zeiten des demografischen Wandels von Seiten der Betriebe vermehrt und gezielt ausgebildet sowie auch von Seiten der Auszubildenden verstärkt in Fort- und Weiterbildung investiert werden, so Waldenmaier.

 

Als Festrednerin konnte die ehemalige Abiturientin des hiesigen Wirtschaftsgymnasiums und aktuelle Bürgermeisterin der Stadt Bad Saulgau, Frau Doris Schröter, gewonnen werden. Nach Gratulation und Glückwünschen zeigte sie auf, dass die Absolventen einen wichtigen Abschnitt durchlaufen und die Grundlage ihrer zukünftigen Entwicklung gelegt haben. Weiterführend stellte sie die großen Anforderungen, die eine moderne und komplexe Arbeitswelt mit sich bringe, heraus. Dabei betonte sie den enormen Entwicklungsprozess unserer modernen Welt. Die Bürgermeisterin ist sich sicher, dass die anwesenden Prüflinge diesen Ansprüchen gewachsen sein werden. Auch sie unterstrich die Wichtigkeit von Bildung, Weiterbildung sowie lebenslangem Lernen und zitierte in diesem Zusammenhang äußerst treffend John F. Kennedy: „Es gibt nur eins, das auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung.“ Daran knüpfte Frau Schröter allerdings auch mahnende Worte an, ein gutes Zeugnis reiche heutzutage nicht mehr aus, es komme genauso auf soziale Kompetenz, Teamfähigkeit sowie Erfahrung an. Des Weiteren konnte sie die derzeitige positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Bad Saulgau aufzeigen und schloss ihre Festrede mit Dankesworten und erneuten Glückwünschen.

 

Den Höhepunkt der Feier bildete die Verleihung von Preisen und Belobigungen. Fast jeder dritte Prüfling erhielt eine derartige Ehrung (>>>Preise und Belobigungen). Dass es für dieses gute Ergebnis einer funktionierenden und guten Zusammenarbeit aller an der Ausbildung Beteiligten bedarf, betonte abschließend der Bereichsleiter Waldenmaier, verknüpft mit der Ankündigung, auch weiterhin die „Lernbedingungen zu verbessern und unseren Auszubildenden optimale Startmöglichkeiten ins Berufsleben zu geben.“

 

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