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Sinkendes Rentenniveau als Hauptgefahr

 

 

Frühere Generationen konnten sich auf eine starke gesetzliche Rentenversicherung verlassen. Oft war sie fast so hoch wie das letzte Einkommen. Heute noch setzen zahlreiche Deutsche ausschließlich auf ihr staatliches Ruhegeld. Doch das Rentenniveau – also das Verhältnis zwischen der Standardrente und dem Durchschnittseinkommen der Versicherten im selben Jahr – sinkt seit Jahren. Lag es früher bei 60 Prozent, wird es im Jahr 2030 voraussichtlich auf unter 45 Prozent gefallen sein. Folge: Für viele entsteht eine große Lücke zwischen der Höhe der Rente und den Lebenshaltungskosten. Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, wird Abstriche beim Lebensstandard machen müssen oder sogar in die Altersarmut abrutschen.

Deshalb besuchte der Finanzmanagementkurs der Jahrgangsstufe 2 des Wirtschaftsgymnasiums der Helene-Weber-Schule Bad Saulgau am Freitag, den 07.12.2018, die Volksbank Bad Saulgau.

 

Während früher Kapitallebensversicherungen und Sparbücher eine beliebte Ansparform waren, ist es in Zeiten der Niedrigzinspolitik schwer, lohnende Alternativen zu finden. Strategien und Vorgehensweisen, insbesondere das Ausschöpfen von staatlichen Fördermittel wurden den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten des Finanzmanagementkurs von Herr Reddig in einer ausführlichen Präsentation vermittelt. Darüber hinaus wurden Anlagemöglichkeiten sowie die Gefahren, aber auch Vorteile des Börsengeschehen und Finanzmarktkapitalismus einfach und verständlich erklärt. Anhand von Beispielrechnungen und realitätsnahen Situationen konnte jeder einzelne Schüler miteinbezogen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 12.12.2018, Fimakurs REG

 

 

 

 

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