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Kooperation mit Ausbildungsbetrieben findet online statt

Großer Anklang bei der Videokonferenz der Kaufleute für Büromanagement


Die aktuelle Pandemielage erfordert für die Helene-Weber-Schule auch in der Zusammenarbeit mit den Betrieben neue Wege und digitale Lösungen. Die Lernortkooperation der kaufmännischen Berufsschule, in der sich die Lehrer mehrmals im Schuljahr mit Vertretern der Ausbildungsbetriebe treffen, fand nun erstmals online statt.

 

Die Bereichsleitern Sabrina Appeltauer koordinierte und moderierte die Videokonferenz für die Berufsgruppe der Kaufleute für Büromanagement. Hierbei wurden auch die Regeln für einen möglichen Fernlernunterricht an der Helene-Weber-Schule besprochen. So soll der Bearbeitungszeitraum der gestellten Arbeitsaufträge dem Umfang des Unterrichts entsprechen.

Um diese wie im Präsenzunterricht bearbeiten zu können, sollen die Betriebe den Auszubildenden diese Zeit zur Verfügung stellen. Ein digitaler Unterricht findet im Bedarfsfall zur stundenplanmäßigen Unterrichtszeit statt.

Auch das geltende Hygienekonzept der Helene-Weber-Schule wurde thematisiert. Neben den allgemein bekannten AHA-Regeln spielt das konsequente Lüftungsverhalten eine wichtige Rolle.

 

Ebenso bedeutend ist die konstante Gruppenzusammensetzung, bei der Kontakte zwischen Schülern über die eigene Klasse hinaus vermieden werden sollen. Darüber hinaus stand das Thema Projektarbeit unter Pandemiebedingungen auf der Agenda. In diesem Zusammenhang konnten pragmatische, zugleich aber auch konstruktive Lösungsvorschläge erarbeitet werden, beispielsweise beim Tandemprojekt.

Ziel dieses Projektes ist es, dass zwei Schüler einen Geschäftsprozess aus ihren beiden Betrieben vorstellen und vergleichen. Dies wird auch in diesem ungewöhnlichen Schuljahr umgesetzt, was durch den digitalen Austausch der Lernortkooperation ermöglicht wurde.

 

Gerade in diesen schwierigen Zeiten sei es wichtig, den regelmäßigen Kontakt sowie einen konstruktiven Austausch zwischen beruflicher Schule und den Kooperationspartnern, den Ausbildungsbetrieben, zu pflegen, betonte Sabrina Appeltauer.

 

 

 BAR, November 2020  

 

 

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