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Exkursion ins Hermann Hesse Museum nach Gaienhofen

Hermann Hesse…. Ein Mysterium für sich. Am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr machte sich die J1 der Helene-Weber Schule auf den Weg nach Gaienhofen in das Hermann-Hesse Museum. Es war nicht nur ein gewöhnlicher Ausflug, es war viel mehr als das! Es war eine strukturierte und von Anfang an durchgeplante Exkursion, welche von den Schülern Marc, Moritz und Baris unter der Leitung des Co-Klassenlehrers Herrn Barg-Rothmund durchgeführt wurde. Der Schwerpunkt der GFS lag bei einem Workshop, der von einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Museums geleitet wurde.  


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Ankunft in Gaienhofen war um 09:30Uhr, wo sich alle Schüler vor dem Museum versammelten, um den spannenden Workshop in Angriff zu nehmen. Das Thema des Workshops war: ,,Der Steppenwolf – Harry Haller als homo melancholicus.‘‘ Hierbei ging die promovierte Mitarbeiterin sehr stark auf die melancholische Seite des Hermann Hesse ein.

 

Definition des Melancholikers: Eine Person, die von großer Niedergeschlagenheit, Traurigkeit oder Depressivität gekennzeichnet ist.

 

Der Workshop begann mit einer kurzen Wiedergabe der Biografie von Hermann Hesse. Nachdem wir die verschiedenen Lebensstationen von Hesse betrachtet haben, begaben wir uns in das Obergeschoss und begannen mit dem eigentlichen Workshop. Zuerst zeigte die Museumspädagogin uns ein Bild, welches die Melancholie widerspiegelte. Hierbei gab es kein richtig oder falsch und es wurden zahlreiche Vermutungen in den Raum geworfen. Daraufhin ging die Hesse-Expertin detailliert auf Hermann Hesses Persönlichkeit ein. Anschließend kam sehr viel Input über die Spiegelsymbolik, die sozialkritischen Aspekte des Romans und die Grundzüge der Melancholie.

 

Wir wollen aber nicht zu viel verraten und raten jedem, der den „Steppenwolf“ als Pflichtlektüre lesen darf, dieses Erlebnis selbst auszutesten. Auch wenn Hermann Hesse einst sagte, dass „[…] das Problem, das Harry Haller zu bewältigen hat, von jungen Lesern niemals in seiner Kompliziertheit ganz erfasst werden“ könne, war es nichtsdestotrotz eine Evidenzerfahrung, die auf Transzendentales verweist, welche wir beim gemeinsamen Theaterspiel erahnen durften.

 

Wir bedanken uns bei sämtlichen Fahrern und bei Herr Barg-Rothmund für das Vertrauen und seine stetige Bereitschaft uns zu helfen.

 

Baris Karagülle, Marc Störk, Moritz (Knoll (J1-1)

im Juli 2019

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