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Deutschabitur 2020

Mit Abstand wegen Corona -

dafür viel Annäherung an Literatur, Text und Schrift

 

Wer sich schon immer einmal gefragt hat, was heutzutage in einem Deutschabitur von den Prüflingen verlangt wird, der fragt die Klassen J2/1 und J2/2 des Wirtschaftsgymnasiums Bad Saulgau, die heute ein solches geschrieben haben. Ob sie die Anforderungen erfüllt haben, kann heute noch nicht gesagt werden. Aber aus welchen Angeboten sie auswählen konnten, das ist seit heute bekannt:


Aus drei Pflichtlektüren

  • Johann Wolfgang Goethe: Faust. Der Tragödie Erster Teil
  • E.T.A. Hoffmann: Der goldne Topf
  • Hermann Hesse: Der Steppenwolf

mussten zwei interpretiert und verglichen werden, wobei die Werke im Kontext zu vergleichen waren.

 

Etwas ganz anderes war dann der Vergleich und die Interpretation von zwei Gedichten zum Thema "Sommer".

 

Wem die Interpretation eines Gesamtwerkes zu umfangreich war, der wählte vielleicht die Interpretation eines Prosatextes.

 

Die größte sprachliche Herausforderung konnte derjenige annehmen, der sich an das Schreiben eines Essays wagte. Zuerst mussten zu drei Materialien jeweils ein Abstract verfasst und dann aus einem Dossier ein Essay geschrieben und einen zu den eigenen Intentionen passenden Titel gefunden werden.

 

Die eher sachlich-argumentativ eingestellten Prüflinge konnten sich einem Wirtschaftsgymnasium würdigen Sachtext zuwenden und die Aussagen herausarbeiten, sich kritisch mit deren Argumenten auseinandersetzen und erörtern,  wie eine geschlechtergerechte Arbeitswelt aussehen kann.


Das Kultusministerium gab die Texte und Aufgaben vor. Was aber für die Prüflinge für 315 Minuten Deutschabitur wichtig war, das steht auf einem ganz anderen Blatt und manchmal auch auf verschiedenen Tischflächen:



Das war der Beginn der Abiturprüfungen 2020. In zwei Tagen geht's weiter mit dem Profilfächern "Volks- und Betriebswirtschaftslehre" und "Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre".

 

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