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Auszubildende der Helene-Weber-Schule trotzen Corona-Bedingungen


 

Absolventen der kaufmännischen Berufe mit beeindruckenden Ergebnissen


Auch in diesem Jahr standen die Abschlussprüfungen der kaufmännischen Berufsschule ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Dass 40 Prozent der Auszubildenden einen Durchschnitt von 1,9 oder besser erzielt haben, zeigt, in welchem Maß die Prüflinge den schwierigen Rahmenbedingungen trotzen konnten.

 

Insgesamt, inklusive der Herbstprüfung, waren 76 Prüflinge der Helene-Weber-Schule erfolgreich, es konnten 9 Belobigungen und 29 Preise vergeben werden. 

 

 


Preise und Belobigungen

 

 

Zum zweiten Mal infolge konnte die Bereichsleiterin Sabrina Appeltauer die kaufmännischen Ausbildungsberufe lediglich klassenweise verabschieden, erneut ohne Ausbildungsverantwortliche, Kammervertreter und Eltern. Sie betonte dabei, inwiefern Corona an den Schulen im Land alles auf den Kopf gestellt habe. Home-Schooling, Wechselunterricht und Hybridunterricht waren von nun an Schlagworte, die auch die Helene-Weber-Schule die letzten zwei Schuljahre hinweg begleitet haben.

  Kaufmann/-frau für Büromanagement (W3BM) Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement (W3KG)
  Industriekaufmann/-frau (W3KI)

Kauffmann/-frau Einzelhandel (W3KE)

Verkäufer*in (W2KE)

 

Nachdem Frau Appeltauer die Abschlussprüfungen als „eine erhebliche Kraftanstrengung“ bezeichnete, hob sie zudem hervor, dass die Absolventen mit einer dualen Ausbildung ein hervorragendes Fundament für ihre berufliche Zukunft legten, denn die duale Ausbildung trage ganz entscheidend zu unserer Wirtschaftskraft bei. Die beste Voraussetzung bildet ein hervorragender Abschluss, für den die Büromanagerin Melanie Oßwald von Linder Exclusiv GmbH Bad Saulgau sowohl den Sonderpreis ihres Ausbildungsberufs als auch den des Landkreises Sigmaringen für die beste Leistung in der kaufmännischen Berufsschule erhält.

 

Zum Erfolg der Absolventen haben laut Appeltauer aber auch die die Lehrerinnen und Lehrer der Helene-Weber-Schule beigetragen, die in zahlreichen Unterrichtssituationen, Videokonferenzen und überfachlichen Projekten die Prüflinge immer wieder angeleitet, motiviert und bestmöglich auf die Prüfungen vorbereitet haben. Das zeigt sich zu guter Letzt in den zahlreichen Preisen, die den Industriekaufleuten verliehen werden konnten. Der Sonderpreis wurde in diesem Jahr von der Karl Späh GmbH und Co. KG. gestiftet und ging an Christian Sauter von Pfullendorfer Tor-Systeme.

 

In ihrer Ansprache zeigte die Bereichsleiterin der kaufmännischen Berufsschule einen wichtigen positiven Aspekt auf. So sei die ursprünglich geplante Übernahme von Auszubildenden aufgrund der Corona-Pandemie bei relativ wenigen Betrieben im Bereich Industrie und Handel gefährdet, was eine Umfrage von Ausbildungsleitungen durch das Bundesinstitut für Berufsbildung ergeben habe. Diese beruhigende Tendenz verband sie mit der Hoffnung für alle Absolventen, dass sie nach der Ausbildung „einen sicheren und erfüllenden Arbeitsplatz erhalten.“

 

Denn auch nach der Corona-Pandemie werde das Thema Fachkräfte weit oben auf der Tagesordnung stehen. Sabrina Appeltauer rundete die kleinen Abschlussfeiern mit einem Verweis auf die Zukunft ab. Die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen zusätzliche Perspektiven und Aufstiegschancen für junge und motivierte Menschen, die im Berufsleben angekommen sind. Und auch ein Studium könne nach der Ausbildung, angestrebt werden. Dies könne nach erfolgreicher Berufsausbildung sogar unabhängiger und finanziell besser zu bewältigen erfolgen.

 

BAR

Juni 2021


 

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