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Beauftragte für Chancengleichheit (BfC)

 Sabrina Störk



Stellvertreterin: Elisabeth Burth


 

Der baden-württembergische Landtag hat am 5. Oktober 2005 das "Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst des Landes Baden-Württemberg (Chancengleichheitsgesetz)" beschlossen.

 

Dieses Gesetz hat zum Ziel, die berufliche Chancengleichheit von Frauen im öffentlichen Dienst des Landes weiter voranzubringen, die gleiche Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen entscheidend zu verbessern sowie Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Müttern wie auch Vätern ermöglichen, Erwerbstätigkeit und Familienarbeit zu vereinbaren.

 

Daraus ergibt sich für die Beauftragte für Chancengleichheit (BfC) die Aufgabe, die Dienststellenleitung bei der Umsetzung des Chancengleichheitsgesetzes zu unterstützen.

 

 

Die konkreten Aufgaben der BfC sind eine Beteiligung bei allen organisatorischen, sozialen und personellen Maßnahmen wie zum Beispiel:

  • Stundenplangestaltung
  • Lehrerauftragsverteilung (auf Mandat)
  • Verteilung der Anrechnungsstunden
  • Festlegung schulischer Termine
  • Gestaltung von Fortbildungsangeboten
  • Versetzungen und Abordnungen (auf Mandat)
  • Vergabe von Leistungsstufen
  • Aufstellung von Kriterien zur Leistungsfeststellung
  • Hält die BfC eine Maßnahme der Schulleitung für unvereinbar mit dem Chancengleichheitsgesetz oder mit anderen Vorschriften über die Gleichheitsbehandlung von Frauen und Männern, kann sie diese Maßnahmen innerhalb einer Woche schriftlich beanstanden. Die Ablehnung der Beanstandung ist gegenüber der BFC schriftlich zu begründen.

(Informationen des RP Tübingen zu Aufgaben und Rechte der Beauftragten für Chancengleichheit)