nach oben

Sommerfest „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ der Altenpflegeklasse 3BFA2

Im Rahmen des Lernbereichs zwei „Unterstützung bei der Lebensgestaltung“ organisierte und veranstaltete am 7. Juli 2017 die zweite Klasse der Berufsfachschule für Altenpflege an der Helene-Weber-Schule Bad Saulgau ein Sommerfest im Foyer der Schule. Einige Schüler luden Bewohnerinnen und Klientinnen ihrer Einrichtungen zu diesem Fest ein.

 

Als Teil des Lehrplans entschied sich die Klasse unter der Leitung der Fachlehrerinnen Frau Steinhart-Neff und Frau Rößler-Wacker dazu, ein Sommerfest nicht nur in der Theorie zu planen, sondern auch in der Praxis umzusetzen. Als Höhepunkt des Schuljahres sollte einigen Bewohnerinnen und Klientinnen der Pflegeschüler ein zusätzlicher erlebnisreicher Tag ermöglicht werden.

 

Um ein Sommerfest erfolgreich planen zu können, müssen viele Dinge bedacht und berücksichtigt werden. Von Plakaten, Flyern, Einladungen, Aufgabenteilung, Spielen, Unterhaltung über das Essen und die Dekoration, bis hin zu einer passenden Rede für die Eröffnung, will Vieles organisiert werden.
Am Anfang der Sommerfestplanung steht immer das Sammeln von Ideen. Soll das Sommerfest unter einem bestimmten Motto stehen, so macht es Sinn, dieses als erstes festzulegen.

 

Feste und Feiern stärken nicht nur die Gemeinschaft und die Gemeinsamkeit, sie stellen auch für sich genommen eigene Projekte dar, welche an die Mitwirkenden eine Vielzahl von Aufgaben stellen. Um Feste und Feiern zu organisieren, sind Vorüberlegungen nach Sinn, Ausführung, Planung gemeinschaftlicher Aktionen, Imaginationen über das, was möglichst Vielen gefällt oder plurale Räume des Handelns ermöglicht, notwendig.

 

Ziel der Klasse war es, dass sich die Seniorinnen und Senioren auf dem Fest in der Schule wohl fühlen und einen unterhaltsamen Nachmittag erleben.

 

Nach der Begrüßungsrede des Klassensprechers konnten die Gäste bei selbst gebackenen Kuchen und Kaffee erst einmal in Ruhe ankommen. Dabei wurde auch Gelegenheit geboten, sich mit den anderen Gästen und den Schülern zu unterhalten und auszutauschen.

Als ersten Programmpunkt führten die Schüler mit den Senioren einen Sitztanz zu dem Schlager „Capri-Fischer“ durch, welcher in der Jugendzeit der Gäste sehr angesagt war.

Sitztänze sind für ältere Frauen und Männer mit Bewegungseinschränkungen eine gute Gelegenheit, beweglich und fit zu bleiben. Hierbei zeigen sogar die Herren in der Regel weniger Hemmungen als etwa bei Gymnastikübungen und können auf diese Weise mit den Damen Erinnerungen an die Tanzstunden- oder Ballzeit austauschen. So kommen nicht nur Bewegungsapparat, Nerven und Muskeln, sondern auch Herz und Hirn in Schwung.

 

 

Im Anschluss spielte, zur Freude aller, spontan ein Gast begeistert auf seinem Akkordeon ein paar Stücke vor und sang dazu. Der Eiskaffee, den es währenddessen gab, schmeckte dadurch bestimmt noch um einiges besser.

 

In der ausgelassenen Stimmung der Gäste trug eine Seniorin noch das „Schwaben-Gedicht vor“. Die Bewohnerin eines anderen Heims stieg spontan mit ein, als sie das Gedicht wiedererkannte.

 

Ein tolles Fest, welches durch gute Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften und den Einrichtungen der Altenhilfe rundum gelang, wurde mit einem kleinen Gastgeschenkt schließlich beendet. Die Gäste konnten mit strahlenden Gesichtern verabschiedet werden.

 

Ein ganz herzlicher Dank gilt der Spitalpflege Pfullendorf, dem Altenpflegeheim Herbertingen, dem Marienheim Bad Buchau, der Sozialstation Thomas Geiselhart Sigmaringen, dem Haus St. Maria Hohentengen und dem Elisabethenhaus Ostrach für das Kommen und die Unterstützung!

 

Johannes Linse, 3 BFA 2

 

 

 

9946