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Jahrgangsstufe 1 des WG auf Studienfahrt in die Toskana

Tagesbericht 28.05.2017: Anreise

Um 6 Uhr in der Früh traf man sich schon, was für viele Schüler natürlich „viel zu früh!“ war. Um 7 Uhr fuhr man schließlich los, und während der Fahrt konnte man dann auch den Schlaf nachholen. Dank der ominösen Busfahrkünste unseres Busfahrers „Günne“ kamen wir schon um 16 Uhr an und nicht wie eigentlich vereinbart um 18 Uhr. Am Abend wurde dann noch gemeinsam auf den Zimmern dezent gefeiert.

 

Tagesbericht 29.05.2017: Wanderung/Bootsfahrt

Der 29. Mai war ein sehr durchwachsener Tag, denn nach einem gemeinsamen Frühstück erfuhren wir einen herben Rückschlag. Die geplante Wanderung konnte nicht durchgeführt werden, da die Sehenswürdigkeit noch für längere Zeit gesperrt sei (10 Jahre!). So standen die Lehrer unter Druck, um ein neues Programm für den Tag zu organisieren. Dies wurde daraufhin auch spontan sehr gut geregelt. So fuhren wir also nach dem Frühstück mit dem Bus nach La Spezia und von dort weiter mit dem Zug an eine schöne Stadt am Meer. Dort begann nun der erste Programmpunkt des Tages. Dieser war eine kleine Wanderung. Nach dieser Wanderung wurde uns mitgeteilt, dass wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung in diesem Ort haben. Diese Zeit haben viele Schüler direkt genutzt und sind ans Meer zum Schwimmen gegangen.

 

Andere sind lieber direkt zum Essen in ein Restaurant, was wir später auch gemacht haben. Zur neu vereinbarten Zeit haben sich nun alle Schüler erneut getroffen und haben uns mit einem Schiff auf den geplanten Heimweg gemacht.

 

Dies gelang leider nicht so gut, denn das Schiff machte noch eine Pause in einer Stadt dazwischen für über eine Stunde. In dieser Zeit sind viele an einen schattigen Platz gegangen, da es an diesem Tag sehr warm war. Dies tat ich ebenfalls. Als wir nun alle die lange Pause des Schiffes totgeschlagen hatten, ging es weiter. Das Schiff fuhr an sehr vielen sehr schön anzusehenden Dingen vorbei. So konnten wir eine Schlossburg sehen, viele schöne kleine Dörfer am Berg und einen riesigen Schiffshafen in La Spezia. Als wir nun in La Spezia wieder ankamen, wartete unser Bus schon direkt am Hafen und wir haben uns auf den Heimweg Richtung Hotel gemacht. Nachdem wir alle am Hotel angekommen sind, war die Zeit schon sehr knapp, denn das gemeinsame Abendessen stand an. Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, hatten wir alle Zeit zur freien Verfügung, die wir sehr gut Genutzt hatten und auf den sehr gelungenen Tag, trotz Startschwierigkeiten angestoßen hatten.

 

Tagesbericht 30.05.2017: Florenz/Pisa

Am nächsten Morgen ging es bereits um wieder direkt nach dem Frühstück auf nach Florenz, wo uns unser Busfahrer Günther auch wieder wie gewohnt sehr schnell absetzte. Unser Stadtrundgang wurde von zwei professionellen Stadtführern durchgeführt und so konnten wir den Vormittag über die „Stadt der Medici“ bewundern. Bei unserem ersten Stopp, bei dem „Piazzale Michelangelo“ hatten wir eine tolle Aussicht über Florenz und konnten so bereits einen Einblick in die Zeit der Renaissance erhalten. Des Weiteren sahen wir den eindrucksvollen Dom, die Brücke Ponte Vecchio und einige nackte Figuren mehr, obwohl die sonst so sehr religiösen Italiener nichts von der Nacktheit in der Öffentlichkeit halten, ist es in der Geschichte/Kunst ein Zeichen von Stärke. Nach unserem Rundgang konnten wir Florenz noch auf eigene Faust erkunden und das gute Wetter bei einem leckeren Eis genießen.

 

Heute brachte uns der Busfahrer über Lucca nach Pisa. Pisa ist eine Stadt in Italien, gelegen in der Toskana nahe der Mündung des Arno in die Ligurische See.

Pisa ist die Hauptstadt der Provinz Pisa und hat 89 158 Einwohner. Das Wahrzeichen von Pisa ist der, als Schiefer Turm von Pisa bekannte, Campanile. Die Atmosphäre und Lebendigkeit der Stadt wird von ca. 40 000 Studenten, die fast die Hälfte der Bewohner Pisas ausmachen, geprägt. Auf der anderen Seite führt dies dazu, dass die Stadt, wenn der Unibetrieb ruht, wie ausgestorben wirkt, da der größte Teil der Studenten keine ständigen Pisaner sind.

Das Stadtzentrum erstreckt sich über vier historische Stadtviertel, vom Bahnhof im Süden bis zur Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) mit dem Schiefen Turm im Norden. Mittelpunkt der historischen Viertel San Martino, Santa Maria, San Francesco und Sant ‘Antonio ist der Ponte di Mezzo, die zentrale Arno-Brücke.

Da sich die meisten Touristen nicht weit vom Schiefen Turm entfernen, findet man in Pisa eine der Städte der Toskana, die recht ursprünglich und echt geblieben sind. Entfernt man sich nur wenige hundert Meter vom Turm, sieht man verwinkelte Gassen, Bars und die typischen im Pisaner Gelb gestrichenen Häuser, die den ehemaligen Reichtum der Stadt noch erahnen lassen.

 

Tagesbericht 31.05.2017: freier Tag: Viareggio

Nach Milch, Kaba und Müsli war das Frühstück erledigt, danach folgte die Moralpredigt.

Angesprochen wurden Aktionen und Ausfälle der vergangenen Nächte, uns fehlten für manches gewisse Rechte.

Den Lehrern gefiel es nicht so sehr – uns dafür umso mehr.

Barg mit dem Finger wedelte und Baumann dazu predigte.

Schwölm im Hintergrund ruhig und gelassen - konnte es fast gar nicht fassen.

Die Moral von der Geschicht´, scherze mit den Lehrern nicht.

Der Sinn ist uns bis heute nicht klar, weil die Nacht einfach zu legendär war.

Zugtickets konnten die Lehrer nicht ergattern, denn Italienischkenntnisse waren nicht von statten.

Zum Frustkauf ging es in die Stadt und zurück mit vollem Sack, ach was haben wir gelacht.

Die Privatstrandgebühr haben wir gespart, dafür in der Sonne gegart.

Die Lehrer sich sogar ins Wasser trauten, die Biere in ihren Bäuchen vom Vortag brauten. Original gefälschte Produkte wurden vercheckt, mit 100 Jahren Garantie – wie perfekt.

Zum Abendessen man uns keinen Hauptgang kochte, was uns aber auch nicht mehr schockte.

Abends folgte dann ein Fest, alle kamen raus aus ihrem Nest. Yasmin wurde alt, man kann es nicht glauben, sie wird schon langsam verstauben.

Tagesbericht 01.06.2017: Lucca

Die Besichtigung Luccas begann mit einer Stadtführung, welche mit der nie überwundenen Stadtmauer anfing. Diese war breiter als hoch. Danach besuchten wir zahlreiche Kirchen, deren Namen in Form von Statuen dargestellt worden waren. Außerdem wurden uns die Namen vieler Plätze erläutert und eine berühmte Musikschule gezeigt. Anschließend war noch das alte Amphitheater an der Reihe und nachdem dieses durchforscht war, wurde uns freie Zeit zur Verfügung gestellt. Am Ende des Tages gingen wir gemeinsam an den Strand.



Tagesbericht 02.06.2017: Abfahrt

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und räumten unser Zimmer noch auf. Die Zimmer waren sehr sauber. Wir fuhren sehr früh mit unserem Busfahrer „Günne“ heim.

Im Abschluss kann man sagen, dass es eine durchaus gelungene und unvergessliche Studienfahrt war.

 

Berichte: Schüler/innen J1 WG,

BAR

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