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Heute schon gemobbt?!

Mobbing – was ganz Alltägliches an der Schule?


 

In seinem Einführungsvortrag beim Tag der Zivilcourage 2017 an der Helene-Weber-Schule thematisierte Dr. Schell von der Akutklinik Bad Saulgau das Thema Mobbing am Arbeitsplatz.

 

In seinen Ausführungen erklärte er den Unterschied zwischen Mobbing, ärgern und streiten.

 

Dabei kamen viele Fragen, sowohl von Schülern als auch Lehrern, auf.

 

Dies zeigt die große Bedeutung des Themas Mobbing, was auch Herr Schell herausstellte.

 

 

 

Im folgenden Artikel werden die einzelnen Workshops vorgestellt.

 

 Workshop: Alles Mobbing oder was? Mobbing als Gruppenprozess

In dem Workshop zeigten Frau Rauschenberger und Herr Breidenstein von der schulpsychologischen Beratungsstelle eine reale Mobbingsituation auf.

 

In einem Rollenspiel konnte man beobachten, dass Mobbing immer in einer Gruppe stattfindet. Dabei spielte ein Schüler das Mobbingopfer und zwei Beobachter wurden zur Analyse ausgewählt. Hierbei konnte verdeutlicht werden, dass es schwer ist alleine aus einer Gruppe, die sich zu einer Zwangsgemeinschaft entwickelt hat, heraus zu kommen.

 

Workshop: Bewusstsein und Achtsamkeit

   

Frau Rockenstein von der Willi-Burth-Schule zeigte, wie man sich bewusst und achtsam zum Thema Mobbing zeigen kann.

 

Unter anderem wurden Übungen angewendet, die das Selbstbewusstsein, die Balance und das Körperbewusstsein stärken sollen.

 

Dabei ist die richtige Haltung ein wichtiges Kriterium, weil dadurch Selbstbewusstsein entsteht und ausgedrückt wird, wodurch man seltener zum Mobbingopfer wird.

 
Workshop: Mobbing und Gewalt – Produktion eines Kurzfilms
 

Sandra Hoffmann von der Berta-Hummel-Schule zeigte durch einen selbst produzierten Kurzfilm wie Mobbing entstehen kann. Die Idee war, einen typischen Mobbingfall nach zu stellen. Dadurch konnten sich die Schüler besser in die Situation hineinversetzen.

 

Den Schülern wurde beim Bearbeiten schnell klar, dass aus einem einfachen Streit Mobbing werden kann.

Workshop: Mobbing am Arbeitsplatz? Was tun?
Frau Fessler vom ZfP (Zentrum für Psychiatrie) stellte Fragen zu Mobbing am Arbeitsplatz, die die Schüler bearbeiten mussten. Die Schüler mussten die Fragen in einer Gruppenarbeit aufschreiben und diese vor den anderen Gruppen vortragen. Frau Fessler erklärt ihnen, was Mobbing alles auslösen kann und was es für Folgen gibt. Mobbing kann psychische Probleme auslösen, im schlimmsten Fall kann dies sogar zum Selbstmord führen.  
Workshop: Wing-Tsuan

Martin Uhl übte mit den Schülern in der Turnhalle die Selbstverteidigung in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die Schüler waren von diesem Vortrag und von der Selbstarbeit sehr überzeugt. Am Ende dieses Tages wussten sie, was man bei einem festen Zugriff eines Täters machen kann.

Workshop: Mobbing vermeiden durch Ringen
Herr Lercher, der Präventionsbeauftrage vom RP Tübingen, übte mit den Schülern den Sumo Kampf. Bei diesem Kampf mussten sie sich in ein Quadrat stellen und versuchen, sich gegenseitig raus zu stoßen. Ein Ausdruck von vielen bei diesem Workshop lautete auf Japanisch “Haschime“.  
 Workshop: Cybermobbing
Herr Baumann und Herr Ulrich von der Helene-Weber-Schule leiteten einen Workshop zum Thema Cybermobbing. Beide sind die Verbindungslehrer der SMV und haben den Tag der Zivilcourage mit viel Einsatz und Mühe organisiert und vorbereitet. In diesem Workshop wurde mit dem Stop-Motion-Programm gearbeitet, um Cybermobbing-Fälle nachzustellen. Hierbei konnte frei entschieden werden, ob in der darzustellenden Situation reale Personen oder Zeichnungen verwendet werden. Der Mehrwert von Stop-Motion ist, dass wie einer Art Daumenkino eine Situation mit Schlüsselbildern dargestellt werden kann. Hierbei konnten beispielsweise Sprechblasen eingefügt werden, die Gefühle, Gedanken und Intentionen sowohl von Tätern als auch von Opfern aufzeigen sollen. Cybermobbing ist prinzipiell schwer zu erkennen, was mithilfe dieser kreativen Methode veranschaulicht werden sollte. 

Verfasst vom Redaktionsteam: Lisa Binder, Sabrina Stärk; Selina Unterstell, Marie Pirker, Michaela Rief

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